Ende Mai ist es in Island pro Nacht nur drei Stunden dunkel. Dunkel meint an dieser Stelle nicht hell - wirklich dunkel ist es nie. Gegen Mitternacht verschwindet die Sonne ein kleine Stückchen hinterm Horizont und ruht sich aus, doch kaum ist sie verschwunden taucht sie auch schon wieder auf. Das ist gewöhnungsbedürftig, denn man vergisst die Zeit, und wenn man dann daran gedacht hat schlafen zu gehen, fällt auch das schwer, da es beinah taghell ist. Aber Vorteile hat es auch: Nach einem langen und arbeitsreichen Tag auf der Farm lassen sich problemlos noch ausgedehnte Wanderungen unternehmen, ohne dass man von der Dunkelheit überrascht werden könnte. So konnten wir Wasserfälle, Gletscheseen und vieles mehr erkunden.
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