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Dienstag, 9. September 2014

Zur Àlfaborg

Unglaublich aber wahr, nach drei Tagen auf dem Wasser bin ich in Island angekommen. Mal wieder war alles viel unkomplizierter als ich dachte: Beim Wenden auf der Fähre und beim Runterfahren habe ich weder andere Autos noch mein eigenes beschädigt, ich habe das Leitsystem verstanden, der Zollbeamte war unglaublich freundlich - er hat zwar dreimal gefragt ob ich wirklich alleine in dem Auto bin, im Kofferraum nachgeschaut hat er aber nicht. Ich muss wohl kaum erwähnen dass er ebenso wenig mein Essen abgewogen hat. Auch wegen diverser Pyrotechnik die ich dabei hatte gab es keinen Ärger. Es hat schlichtweg niemanden interessiert. Also Leute, schleppt alles mit wenn ihr nach Island fahrt, es schaut keiner nach. Zumindest nicht wenn ihr klein, blond und unschuldig ausseht. Nachdem ich dann drei mal im Vodafonestore war und nun tatsächlich mobiles Internet auf Handy und Laptop habe bin ich direkt nach Borgarfjödur gedüst. Hier steht sie nämlich, die Àlfaborg. Mitten in einem von Menschen besiedelten Dorf (100 Einwohner) haben die Elfen hier sogar eine eigene Burg. Ich werde mich jetzt mal umschauen ob ich jemanden finde, der nicht nur die Burg, sondern auch die Elfen sieht. Ich selbst war nämlich bislang erfolglos. 


Zur Feier meiner Ankunft gibt es heute das beste Gletscherwasser. Prost!

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